Frauen auf der Flucht

Etwa 1/3 der Flüchtlinge in Deutschland sind Frauen und Mädchen. Sie fliehen mit Ihren Ehemännern und Kindern, mit einzelnen Verwandten oder alleine. Sie kommen aus Syrien, Afghanistan, Eritrea ebenso wie aus den Balkan-Staaten. Frauen fliehen vor (Bürger)Kriegen, Verfolgung, aber auch aufgrund geschlechtsspezifischer Verfolgung. Auf der Flucht sind sie anderen Gefahren ausgesetzt als Männer.

Auf Initiative der Landesarbeitsgemeinschaft der hauptamtlichen kommunalen Gleichstellungs- und Frauenbeauftragten S.-H. hat sich das interdisziplinäre Fachgremium „Geflüchtete Frauen und Kinder“ am 19.07. 2016 gegründet

„Das „Fachgremium Geflüchtete Frauen“ setzt sich seit seiner Gründung 2016 inhaltlich und fachlich mit der Unterbringungs-, Versorgungs- und Lebenssituation sowie den Integrationszugängen und besonderen Bedarfen von geflüchteten Frauen in Schleswig-Holstein auseinander.

Das Fachgremium - unter der Federführung der der LAG der hauptamtlichen kommunalen Gleichstellungs­beauftragten-  besteht aus Vertreter*innen, des Büros des Beauftragten für Flüchtlings-, Asyl- und Zuwanderungsfragen des Landes S.-H., des LandesFrauenRates S.-H. e.V. (LFR), der LAG der autonomen Frauenhäuser, des Frauenwerkes der Nordkirche, des Landesverbandes Frauenberatung (LFSH), des Diakonischen Werkes, des Flüchtlingsrates Schleswig-Holstein e.V., des PARITÄTISCHEN Schleswig-Holstein, des AWO Landesverbandes Schleswig-Holstein e.V., der LAG Mädchen und des Frauennetzwerkes zur Arbeitssituation e.V..

 

Positionspapier zum Landesaufnahmeprogramm für 500 Flüchtlinge (05-2019)

2019-5-6_Positionspapier zu LAP SH_Fachgremium Geflüchtete Frauen SH (003).pdf (299,4 KiB)

Stellungnahme zum geplanten Integrations- und Teilhabegesetz der Landesregierung (02-2019)

Handlungsempfehlungen für den Schutz geflüchteter Frauen und Kinder anlässlich der landesweiten Flüchtlingskonferenz am 09. Nov. 2016

2016_Handlungsschritte und -ziele_gefluechtete Frauen (002).pdf (1,9 MiB)